Schlüter-BEKOTEC-THERM ist die sichere Belagskonstruktionstechnik mit geringer Aufbauhöhe. In Verbindung mit der zugehörigen Heiz- und Regeltechnik ergibt sich ein energiesparendes und schnell reagierendes Fußboden-Heizsystem mit besonders niedriger Vorlauftemperatur. Das System basiert auf der Estrichnoppenplatte Schlüter-BEKOTEC-EN, die direkt auf den tragfähigen Untergrund oder über handelsübliche Wärme- und/oder Trittschalldämmung ausgelegt wird.
Die Noppenabstände sind so angeordnet, dass in einem Raster von 75 mm die Schlüter-Heizrohre eingeklemmt werden können. Der einzubringende Estrich CT-C25-F4 (ZE 20) oder CA-C25-F4 (AE 20) (Biegezugfestigkeit max. F5) überdeckt die Noppen und Heizrohre nur 8-25 mm. Damit ergibt sich zwischen den Noppen eine Estrichstärke von mindestens 32 mm.
Die während der Aushärtung des Estrichs auftretende Schwindung wird innerhalb des Noppenrasters abgebaut, so dass keine Zwängungsspannungen aus der Schwundverformung auftreten. Auf eine Feldeinteilung durch Estrichfugen kann daher verzichtet werden. Aufgehende Bauteile sind mit Randstreifen abzustellen, Bauwerksfugen sind zu übernehmen.
Nach Begehbarkeit des BEKOTEC-Estrichs wird die Schlüter-DITRA 25 oder -DITRA-DRAIN 4 verklebt. Darauf können direkt im Dünnbettverfahren Keramikfliesen oder Natursteinplatten verlegt werden. Bewegungsfugen in der Belagsschicht sind mit Schlüter-DILEX in den auch sonst geforderten Abständen herzustellen. Da nur eine vergleichsweise geringe Estrichmasse aufgeheizt bzw. abgekühlt werden muss, ist die Fußbodenheizung gut regulierbar und kann mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden.
Für die schnelle und exakte Regelung des BEKOTEC-THERM-Klimabodens sorgen die auf das System abgestimmten elektronischen Schlüter-Regelungskomponenten, die auch funkgesteuert lieferbar sind. Der modulare Aufbau der gesamten Schlüter-Regelungstechnik ermöglicht eine einfache Installation und Bedienung.
Die Anforderungen an eine beheizte Fußbodenkonstruktion sind vielfältig
- Wärme- und Schalldämmung
- Aufnahme und Verteilung der nutzungsbedingten Verkehrslasten
- Abdichtung in Feuchträumen
- Nutzfläche und Gestaltungselement
- Funktion als „Großflächenheizkörper“
Neben Keramik- und Natursteinbelägen können auch andere Belagsmaterialien wie z.B. Parkett, Laminat und Teppich eingesetzt werden. Die jeweils belagsbedingten Verlegevorgaben sind hierbei zu beachten.
Mit Schlüter-BEKOTEC-THERM ist es gelungen, die verschiedenen Anforderungen an den „Heizkörper Fußboden“ in Einklang zu bringen. Das System ermöglicht eine einfache, effektive und gewerkeübergreifende Koordination und Ausführung.